Ein PC-Gehäuse nimmt die Komponenten eines Desktop-Computers auf und bestimmt, wie viel Platz für Kühlung, Laufwerke und spätere Erweiterungen bleibt. Europäische Marken bieten kompakte Modelle für kleine Schreibtische ebenso wie größere Gehäuse für Gaming-PCs und Workstations. Entscheidend sind die Bauteile, die eingebaut werden sollen, und nicht nur das Aussehen.
Maße vor dem Kauf prüfen
Ausgangspunkt ist das Mainboard-Format, etwa Mini-ITX, Micro-ATX oder ATX. Gleiche danach die zulässige Grafikkartenlänge, die Höhe des CPU-Kühlers und die Größe des Netzteils mit deinen Komponenten ab. Für Wasserkühlungen sind die möglichen Radiatorpositionen und deren Freiraum wichtig. Laufwerksplätze und Erweiterungsslots zählen besonders, wenn der Rechner später ausgebaut werden soll.
Luftstrom, Staub und Geräusche
Die Luft sollte ungehindert durch das Gehäuse strömen können. Eine durchlässige Front und geeignete Lüfterplätze helfen bei der Kühlung. Geschlossene Flächen und Dämmung können Geräusche verringern. Keine Bauweise ist automatisch besser: Ein eingeschränkter Lufteinlass kann höhere Lüfterdrehzahlen nötig machen. Herausnehmbare Staubfilter erleichtern die Reinigung. Prüfe außerdem, welche Lüfter bereits mitgeliefert werden.
Alltag und spätere Erweiterungen
Achte auf Lage und Art der vorderen USB-Anschlüsse, Platz für Kabel hinter dem Mainboard und leicht abnehmbare Seitenteile. Wer häufig Komponenten wechselt, profitiert von gut zugänglichen Einbauplätzen. Bei einem kleinen Rechner kann dagegen das Gehäusevolumen wichtiger sein. Das angegebene Land bezieht sich auf den Hauptsitz des Anbieters; einzelne Bauteile oder das fertige Gehäuse können anderswo hergestellt werden. Die genauen Maße solltest du auf der Herstellerseite prüfen.