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SUSE Virtualization

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SUSE Virtualization, früher Harvester genannt, ist eine quelloffene Plattform für hyperkonvergente Infrastruktur (HCI) auf Basis von Kubernetes. Sie stammt von SUSE, 1992 gegründet und operativ in Nürnberg angesiedelt, mit Gesellschaftssitz in Luxemburg. Mehrheitseigner ist der schwedische Investor EQT, der das Unternehmen 2023 von der Börse genommen hat. SUSE Virtualization verwaltet virtuelle Maschinen und Container im selben Cluster und lässt sich in Rancher einbinden.

Funktionen

  • Virtuelle Maschinen auf einer Kubernetes-basierten Plattform, ohne separaten Verwaltungsstack für den Hypervisor
  • Live-Migration, Snapshots, Backup und Wiederherstellung virtueller Maschinen, integrierter und angebundener Speicher
  • Rancher-Integration, um SUSE-Virtualization-Cluster zu verwalten und Kubernetes-Gastcluster bereitzustellen
  • VM Migration Toolkit, um Workloads aus VMware zu übernehmen
  • Kommerzieller Support über SUSE; der Harvester-Code ist quelloffen

Einsatzgebiet und Grenzen

SUSE Virtualization ist die naheliegende Wahl für Teams, die bereits Kubernetes oder Rancher betreiben und VMs und Container unter einem Dach haben wollen. Als klassischer vSphere-Ersatz ohne Kubernetes-Erfahrung sind Proxmox VE oder XCP-ng leichter zu erlernen. Berichten zufolge prüft EQT einen Verkauf von SUSE, die Eigentümerstruktur kann sich also künftig ändern.