Europäische Alternativen zu VMware

OpenNebula Logo

OpenNebula

Spanien
EU
Open Source
Selbst hostbar

OpenNebula ist eine quelloffene Plattform für Cloud- und Virtualisierungsmanagement, entwickelt und betreut von der OpenNebula Systems S.L. Der EMEA-Hauptsitz des Unternehmens liegt in Pozuelo de Alarcón bei Madrid in Spanien. Daneben nennt...

Proxmox VE Logo

Proxmox VE

Österreich
EU
Open Source
Selbst hostbar

Proxmox Virtual Environment (Proxmox VE) ist eine quelloffene Plattform für Servervirtualisierung der Proxmox Server Solutions GmbH in Wien. Martin und Dietmar Maurer gründeten das Unternehmen 2005, die erste stabile Version von Proxmox...

SUSE Virtualization Logo

SUSE Virtualization

Deutschland
EU
Open Source
Selbst hostbar

SUSE Virtualization, früher Harvester genannt, ist eine quelloffene Plattform für hyperkonvergente Infrastruktur (HCI) auf Basis von Kubernetes. Sie stammt von SUSE, 1992 gegründet und operativ in Nürnberg angesiedelt, mit Gesellschaftssitz in Luxemburg....

XCP-ng Logo

XCP-ng

Frankreich
EU
Open Source
Selbst hostbar

XCP-ng ist eine quelloffene Virtualisierungsplattform auf Basis des Xen-Hypervisors und des XenServer-Codes. Entwickelt wird sie als Community-Projekt, getragen von Vates SAS, einem französischen Open-Source-Softwarehaus aus Grenoble. Vates wurde 2012 eingetragen und entwickelt...

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VMware mit vSphere und ESXi als Kern war über viele Jahre die Standard-Virtualisierungsplattform in Unternehmen. Broadcom, ein US-Konzern für Halbleiter und Infrastruktursoftware, hat die Übernahme von VMware am 22. November 2023 abgeschlossen. Am 11. Dezember 2023 kündigte VMware by Broadcom an, alle Produkte auf Abo-Lizenzen umzustellen: Dauerlizenzen werden nicht mehr verkauft, Verlängerungen von Support und Subscription für Dauerlizenzen endeten, und das Portfolio wurde auf wenige Pakete wie VMware Cloud Foundation reduziert. Bestehende Dauerlizenzen dürfen weiter genutzt werden, Updates und Support gibt es aber nur noch mit Abonnement. Für viele Kunden veränderte das Kosten und Planung, deshalb wird so oft nach VMware-Alternativen gesucht.

Europäische VMware-Alternativen

  • Proxmox VE (Österreich): KVM-Maschinen und LXC-Container mit Weboberfläche, Clustering, Hochverfügbarkeit, Ceph und ZFS. Keine Lizenzgebühr, optionales Support-Abonnement, und die am weitesten verbreitete Wahl unter den Open-Source-Optionen.
  • XCP-ng (Frankreich): ein Xen-basierter Hypervisor mit Xen Orchestra für Verwaltung und Backup sowie Werkzeugen, um Maschinen aus VMware zu übernehmen. Geeignet für Pools mit gemeinsamem Speicher.
  • OpenNebula (Spanien): eine Plattform für Cloud- und Virtualisierungsmanagement für private Clouds und mehrere Standorte. Mehr Einarbeitung als bei einem schlichten Hypervisor, im Umfang aber einem kompletten VMware-Aufbau am nächsten.
  • SUSE Virtualization (Deutschland): virtuelle Maschinen auf Kubernetes-Basis. Passt am besten zu Teams, die schon Kubernetes oder Rancher betreiben.

Vor der Migration

Ein Wechsel ist ein Projekt und kein Download. Genutzte Funktionen wie Snapshots oder Hochverfügbarkeit, Backup-Werkzeuge, Speicher und Netzwerkdesign müssen auf die neue Plattform übertragen werden, und ein Pilot mit wenigen unkritischen Maschinen zeigt, wo Lücken liegen. Vergleichstabelle und Checkliste stehen unter Virtualisierungsplattformen.